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Trainings- und Wettkampfordnung

§ 1       Folgeleistungs- und Mitteilungspflicht

Den Anweisungen der Übungsleiter ist Folge zu leisten.

Jedes Mitglied hat die Pflicht, dem Übungsleiter mitzuteilen, wenn chronische Erkrankungen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen bestehen, die eine Gefährdung oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes während des Trainings-/Wettkampfes bedeuten könnten.
Anweisungen der Übungsleiter sind nichtig, wenn dadurch die Gesundheit des Mitgliedes oder Außenstehender gefährdet wird. Sie sind ebenso nichtig, wenn dadurch gegen bestehende Gesetze (Naturschutz-, Jugendschutzgesetz, Sportrechtsordnung etc.) oder anderes geltendes Recht verstoßen wird.

§ 2       Abmeldepflicht

Mitglieder haben die Pflicht, sich beim Übungsleiter oder dessen Vertreter abzumelden, wenn sie nicht am geregelten Training teilnehmen können oder für längere Zeit ausfallen.

§ 3       Trainingsausfall und -beendigung

Trainingsausfall liegt vor bei:

  • Abwesenheit des Übungsleiters oder seines Vertreters
  • keine Person über 18 Jahre vor Ort ist
  • höherer Gewalt

Bei Trainingsausfall und -beendigung durch den Übungsleiter ist für minderjährige Mitglieder auf direktem Wege der Weg nach Hause anzutreten.

§ 4       Nutzung der Räder / Teilnahme am geregelten Training

Während des Trainings, bei Wettkämpfen (Wettkampfordnung) und öffentlichen Auftritten des Vereines besteht HELMPFLICHT. Eine Teilnahme ohne Helm ist grundsätzlich untersagt. Das Tragen von Protektoren wird empfohlen.

Versicherungsschutz im Rahmen der Leistungen der ARAG Sportversicherung des Vereins besteht nur bei Teilnahme am geregelten Training, Wettkämpfen oder Veranstaltungen zu denen vom Verein oder Trainer / Übungsleiter festgelegten Zeiten sowie unter der Beachtung der Ordnungen des Vereines.

Der Übungsleiter oder dessen Vertreter ist berechtigt, Mitgliedern die Nutzung ihres Rades zu untersagen, sofern dieses nicht den Bedingungen der Ordnungen (StVZO und StVO) des jeweiligen Landes oder Bundeslandes entspricht. Der Übungsleiter hat die Pflicht, die Nutzung des Rades oder anderer Trainingsgeräte beim Training oder der Rückkehr zur Wohnung zu untersagen, wenn dadurch die Gesundheit des Mitgliedes oder anderer Personen in hohem Maße gefährdet wird (technische Defekte, Materialdefekte). Jedes Mitglied hat die Pflicht, dieser Anweisung Folge zu leisten! Mitglieder haben die Pflicht, Defekte oder Beeinträchtigungen (bei sich selbst, bei anderen Mitgliedern oder Trainingsgeräten) dem Übungsleiter oder dessen Vertreter unverzüglich mitzuteilen.

§ 5       Übungs- und Trainingsgelände

Jede bauliche, gestalterische oder sonstige Veränderung an Form, Größe und sonstiger Beschaffenheit des Übungs-, Trainingsgeländes oder darauf befindlichen Trainingsgeräten, Mobilien oder Immobilien des Vereines ist untersagt, insofern nicht unmissverständlich vom Übungsleiter oder Vorstand angeordnet und diese Anordnung nicht gegen Ordnungen des Vereines oder geltendes Recht in der Bundesrepublik Deutschland oder untergeordneter Institutionen verstößt.

Das Parken von motorisierten Kraftfahrzeugen auf nicht von öffentlichen Institutionen zum Parken gekennzeichneten Flächen auf, in und um das Trainings- und Übungsgelände ist untersagt, wenn nicht ausdrücklich durch Verkehrszeichen als erlaubt ausgewiesen.

Für Zuwiderhandlungen und Verstöße gegen vorgenannte Punkte sowie bei mutwilliger Zerstörung an Trainingsgeräten, Mobilien oder Immobilien, Trainings- und Übungsgelände, haftet ausschließlich das Mitglied oder bei Minderjährigkeit dessen gesetzlicher Vertreter.

§ 6       Fairness

Jedes Mitglied ist zu sportlicher Fairness gegenüber anderen Mitgliedern, dem Übungsleiter oder anderen Personen im Training oder Wettkämpfen angehalten.
Für Zuwiderhandlungen vorsätzlicher oder fahrlässiger Art wird das Mitglied haftbar gemacht, wenn dadurch Personen verletzt oder extrem gefährdet wurden.

§ 7       Wettkampfteilnahme

Der Verein ist bestrebt, den Mitgliedern die Teilnahme an Wettkämpfen zu ermöglichen bzw. zu finanziell unterstützen, wenn die finanzielle Lage und Planung des Vereines dies zulässt.

Die finanzielle Unterstützung ist keine Pflicht des Vereines. Die Wettkampfteilnahme und / oder Unterstützung kann ausgesetzt werden, wenn:

  • die finanzielle Lage und Planung des Vereines dies nicht zulässt
  • die Teilnahme oder Beantragung finanzieller oder sonstiger Unterstützung nicht mindestens 14 Werktage vor dem Wettkampf beim Vorstandsvorsitzenden beantragt wurde
  • aufgrund beschränkter Transportmöglichkeit, Teilnehmerzahl oder finanzieller Unterstützbarkeit nur die leistungsfähigsten Mitglieder teilnehmen können
  • das Mitglied in der Vergangenheit wiederholt gegen Ordnungen oder Satzung des Vereines verstoßen hat
  • das Mitglied Werbung in jeglicher Form betreibt, welche nicht vom Verein genehmigt ist.

Bei Wettkämpfen gelten die Wettkampfbestimmungen des Bund Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) oder Bestimmungen der Veranstalter.
§ 8       Werbung / Sponsoring

Jegliche Form von Werbung ist untersagt, insofern nicht vom Verein ausdrücklich und unmissverständlich genehmigt. Abschluss von Werbe- oder Sponsoringverträgen ist nicht Sache der Mitglieder und ist aus sportrechtlichen Gründen strengstens untersagt. Das Kontaktieren von potentiellen Werbe- oder Sponsoringpartnern ist ausschließlich Aufgabe des Vorstandes.

Das Tragen von nicht genehmigten Werbeträgern bei Wettkämpfen oder öffentlichen Auftritten des Vereines ist nicht gestattet (Ausnahme ist das Label der Bekleidungshersteller). Finanzielle Forderungen des Landesverbandes Radsport Sachsen-Anhalt, des BDR oder sonstiger übergeordneter Organisationen, in denen der Verein Mitglied ist und deren Ordnungen und Satzungen Folge leisten muss, die Aufgrund ungemeldeter Werbepartner oder Sponsoren entstehen, werden nicht vom Verein getragen. Diese Forderung trägt ausschließlich das Mitglied.

§ 9       Verstoß

Bei Verstoß gegen diese Ordnung oder Einzelpunkte dieser Ordnung behält sich der Vorstand die Verweigerung der Trainings- oder Wettkampfteilnahme oder Ausschluss des Mitgliedes vom Verein vor.

§ 10      Gültigkeit

Diese Ordnung ist für jedes Mitglied ab Beginn seiner Mitgliedschaft gültig in der jeweils aktuellsten Fassung. Änderungen dieser Ordnung kann nur der Vorstand oder die Mitgliederversammlung durch Antrag veranlassen. Die Mitteilung der Veränderung dieser Ordnung ist Bringepflicht des Vereines. Der Verein hat dafür Sorge zu tragen, dass jedem Mitglied die Ordnung vorliegt oder Einsicht in die aktuelle Ordnung genommen werden kann.

Stand 02/2007



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