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Auftakt zum Vier-Länder-Cup: Dübener Heide MTBO

Ankunft RösaSonntag Morgen… der Wecker klingelt. Es ist 7:30 Uhr und draußen ist bereits blauer Himmel und Sonnenschein. Heute steht das erste Rennen der Saison 2012 auf dem Programm: der Dübener Heide MTBO. Als Philipp und ich in Rösa ankamen, waren die Temperaturen bereits zweistellig. Die Räder wurden präpariert und letzte Absprachen getroffen.

Ebenfalls mit von der Partie waren Stefan und sein Bruder Michael. Beide starteten mit dem ersten Block um 10:30 Uhr. Philipp und ich starteten mit dem dritten Block um 10:45 Uhr.

Karte Dübener HeideNachdem wir die Karten in Empfang genommen hatten, planten wir unsere Route. Schnell hatten wir uns auf eine Taktik geeinigt und machten uns auf den Weg zum ersten Posten. Leider sind wir recht schleppend ins Rennen gekommen. Beim Anfahren der ersten Punkte haben wir uns immer wieder leicht verfahren, sodass wertvolle Minuten verloren gingen. Je länger das Rennen jedoch dauerte, desto besser stellten wir uns aufeinander ein und navigierten recht souverän zu den verschiedenen Punkten.

Unsere Route führte uns nördlich entlang des Muldestausees nach Muldenstein. Anschließend bogen wir nach Nordosten in Richtung Gröberner See ab. Wer glaubte, dass die Dübener Heide flach wie Holland sei, wurde hier eines Besseren belehrt. Es galt ein Hochplateau zu erklimmen, auf dem ein alter Aussichtsturm steht. Zur Belohnung gab es 30 Punkte für den dort angebrachten Posten und einen wunderschönen Ausblick auf das Umland.

Unser Weg führte uns weiter nach Norden, wo wir den Gremminer See umrundeten. Hierbei hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die „Stadt aus Eisen“. Für den Rückweg hatten wir eine Route östlich von Gräfenhainichen gewählt. Der sandige Boden dort machte den Beinchen ganz schön zu schaffen. Zudem hatte Falk beim Anbringen der Lochzangen wahrhaft Phantasie bewiesen. So musste man beispielsweise an einem alten Wasserspeiche einen Felsvorsprung hinunter klettern, um dort an einem Gitter, welches eine Höhle versperrte, die Lochkarte abzustempeln.

Nach 4:01:15 Stunden kamen Philipp und ich mit insgesamt 320 Punkten ins Ziel. Das hohe Tempo und der teilweise sandige Boden hatten mich ganz schön zerstört. Dennoch hat es wieder einen riesigen Spaß gemacht. Bei (alkoholfreiem) Bier und Würstchen vom Grill wurde wie üblich über verschiedene Taktiken philosophiert.

Abzüglich zweier Strafpunkte konnten wir letztlich 318 Punkte verbuchen, was Platz 10 in der Gesamtwertung bedeutete. Die Handrik-Brüder 😉 schafften es mit 230 Punkten auf einen guten 24. Platz. Das offizielle Gesamtergebnis findet ihr hier.

Abschließend bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Veranstalter – Falk Wenzel – für das tolle Rennen zu danken. Er hat es wieder einmal geschafft, eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen!

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