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Tag 8 & 9: Auskullern-Anbaden-Abreise

Am Samstag lautete die Aufgabe: Wir erreichen die 1000 km Trainingslagerschallgrenze. Dazu benötigten wir lediglich noch 100 km, also ideal um noch mal auszurollen und „unser neues Bundesland…und jetzt alle“ (Jolle) am letzten Tag zu genießen. Als mittlerweile vermeintliche Mallorca-Kenner machten wir uns blauäugig ohne Karte um 11  Uhr bei herrlichen frühsommerlichen Temperaturen ein letztes Mal auf den Weg.

Nach 56 km stellte sich in Santa Maria die Frage, wie wir unsere Tour fortsetzen. Unsere  Kartenkenntnisse, welche wir  aus dem Gedächtnis zauberten, offenbarten sich als erbarmungslos lückenhaft. Der Versuch, einen gealterten mallorquinischen Rennradler um Hilfe zu bitten, scheiterte mit einem freundlichen Gruß und rasanter Weiterfahrt seinerseits erbärmlich. So machten wir uns auf bekanntem Gefilde zurück nach Santa Ponca. Für 3 nimmersatte Wettkämpfer ging es am Hauspass nochmals im rasanten Tempo bergauf und erst der Zielsprint an der Kuppe brachte die Entscheidung. Auf der Abfahrt nach Santa Ponca auf Meeresspiegelniveau kamen wir nochmals in einen Temporausch und brachten die Muskeln zum Brennen. Ein würdiger Abschluss für eine grandiose Woche mit Bilderbuchwetter und traumhafter landschaftlicher Vielfalt nach 1000 km und mehr als 10 000 HM.

Zurück im Hotel spannten wir am Pool aus und Mike beeindruckte Alex mit einer 4×10-Meter-Lagen-Einheit (Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil) im eiskalten Hotelpool. Am abendlichen Buffet zauberten wir dem Personal mit einem angemessenen Trinkgeld dann noch ein finales Lächeln auf die Lippen. Dies sei hier gesondert erwähnt, da das Personal die Tage zuvor aufgrund unseres riesigen Hungers um die Existenz des Hotels bangte.

Der Abend klang in geselliger Runde mit Blick auf die Bucht von Santa Ponca mit vielen kleinen Anekdoten der Woche und folglicher Überbeanspruchung der Bauchmuskulatur aus.

Auch die frühmorgentliche Abreise mit einer Weckzeit von 4:30 Uhr wurde von allen grandios gemeistert und die Trainingslagerfraktion der Radunion meldet sich in hochsommerlicher Topform zurück in Halle. Der Sommer kann kommen!

3 Antworten zu “Tag 8 & 9: Auskullern-Anbaden-Abreise”

  1. avatar Stefan_b sagt:

    …am besten gefällt mir das Foto mit den orangefarbigen Begrenzungsleuchten…

  2. avatar Michael Kutscher sagt:

    Wie sagt Daniel immer so schön: Oh ja! 😉

  3. avatar Jan Ole Rückert sagt:

    Schöner Abschlussartikel! Nächstes Jahr wieder!

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