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Archiv für September 2009

Alpenpässe mal anders…..oder sind die immer so?

Mittwoch, 30. September 2009

Normalerweise sieht der Tagesplan auf einer Orchesterournee so aus: Anreise mit dem Bus, einchecken im Hotel, irgendwo was essen, evtl. noch mal kurz hinlegen, Fahrt zum Konzerthaus, Probe, Konzert, Bier, Bett. Dann am nächsten Morgen in die nächste Stadt. Und das meistens jeden Tag und bis zu drei Wochen lang.

Manchmal und ganz selten hat man aber auch Glück: Festspiele, das heißt alle Konzerte in einer Stadt. Und noch seltener ist diese Stadt auch noch schön gelegen, so wie Ende September: Hohenschwangau im Allgäu, Paradies für Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Gleitschirmflieger und… Radler!

So habe ich es mir nicht nehmen lassen, gleich zwei Räder mitzunehmen, mein Fully und mein Rennrad. Ich hatte nämlich glücklicherweise einen ganzen Tag frei an dem ich mal mit dem Rennrad ausführlich Alpenpässe abfahren wollte. Donnerstag war es soweit. Gut eingefahren durch tägliche MTB Touren-übrigens eine schöner als die andere- stand ich früh gegen 7.45Uhr auf. Nach reichlichem Frühstück ging es los.

Ich wollte mich von Füssen über Reutte bis Elmen etwa 35km auf der Landstraße erstmal schön warmfahren um dann das Hahntennjoch in Angriff zu nehmen. Dank Windstille und nur durch mehrere Ortsdurchfahrten und Ampeln gebremst kam ich denn auch leider schon etwas genervt ob des reichlichen LKW Verkehrs nach 11/4h am Abzweig zum Joch an. Dort wußte ich nicht, was der Tag noch für mich bereit hielt…

Ich hatte mich ganz gut vorbereitet und wusste, was auf mich zukommt: “Anfangs 18% Steigung auf zwei Kilometer, im weiteren Verlauf längere Passagen zwischen 15 und 18%”, so ähnlich stand es in meinem Buch. So wars dann auch, Johannashall grüßte gleich mehrfach und ich ging gleich aufs 25er Ritzel, da ich heute ja noch drei Pässe vor mir hatte.

Um es vorweg zu nehmen: Ich habe an diesem Tag nicht einen einzigen Rennradfahrer getroffen, bei der Auffahrt hätte ich am liebsten meinen Helm gegen einen Gehörschutzkopfhörer getauscht. Die Zweiradfahrer mit dem Benzintank zwischen den Beinen lassen einen in den Tunneln nicht im Unklaren darüber, daß ihr Gefährt durch Explosionen angetrieben wird…  Die Spezies der vierfach bereiften Verkehrsteilnehmer verhielt sich nicht so einheitlich, es war zwischen entspanntem Landschaftsgenießer und tiefergelegtem 60PS Polo Diesel mit Bass-n-Drums Antrieb alles vertreten.

Nach einer guten Stunde war ich oben und ich überlegte ernsthaft ob ich nicht einfach umkehren sollte. Nein, weiter, wann sollte ich nochmal so eine Gelegenheit bekommen?

Ich nutzte dann eine kleine Verkehrspause um mich in die Abfahrt zu stürzen. Die Westseite weist ein Gefälle von max. 15% auf und hat längere kurvenlose Abschnitte, ich war gespannt, welches Tempo erreichbar ist. Tatsächlich hatte ich freie Fahrt und nach etwa 3km trug es mich mit etwa 60km/h aus einer langgezogenen Kurve in eine lange Gerade mit besagten 15% Gefälle. Also in die Pedale getreten und ab 75km/h Kopf nach unten und rollen lassen. Kurze Zeit später zeigte mein Radcomputer satte 108km/h und ein Warnschild “Weideroste” mahnte zur Vorsicht. Kurz überlegte ich noch, ob man diese nicht bei 120km/h mit einem Bunny-Hop nehmen könnte….. na gut, vielleicht beim nächsten Mal.

Einigermaßen zufrieden erreichte ich Imst.

Nach der Mittagspause nahm ich den Fernpass ins Visier, OK, um ehrlich zu sein er bzw. seine motorisierten Nutzer mit mehr als zwei Achsen nahmen mich aufs Korn. Um es kurz zu machen: Ich habe die Befahrung mit Glück überlebt! Langzeitschäden verursacht durch Dieselfeinstaub schließe ich nicht aus. Weiterhin rechne ich fest mit Alpträumen in den nächsten zwei Wochen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

Es folgten endlose Kilometer bis Bichlbach, wo dann endlich der Abzweig zum Namloser Sattel kam. Nun endlich das, was ich mir unter Rennradfahren in den Alpen vorgestellt hatte: Ein landschaftlich traumhaftes Tal, kein richtiger Pass, eher eine Verbindung zwischen Ehrwalder Becken und Lechtal mit recht welligem Höhenprofil bis max. 12% Steigung.

Die Abfahrt nach Stanzach kann schöner nicht sein, Gefälle bis zu 9% reichen locker für Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70km/h, die langgezogenen Kurven können ungebremst genommen werden, Flow mit dem Rennrad, herrlich!

Von Stanzach mußte ich dann wieder auf demselben Weg nach Füssen zurück, was mir aber durch kräftigen Rückenwind versüßt wurde. Trotzdem war ich nach meiner Rückkehr ins Hotel zu nichts anderem mehr in der Lage als mir ein paar Brote zu machen, ein Bier zu öffnen und vor der Glotze bei “Harry Potter” einzuschlafen.

Resümmee: 188km, 2?00hm, 8,5h Fahrzeit und: In Zukunft pfeife ich auf die großen Namen, ich suche mir mit dem Renner lieber wenig befahrene Nebenstraßen und genieße die herrliche Landschaft, denn: Für die Berge gibt es ja das BERGRAD!

4. Neuseen Mountainbike Cup

Mittwoch, 30. September 2009

belantis20090927Am vergangenen Sonntag (27.09.) fand die 4. Auflage des Neuseen Mountainbike Cup durch den ehemaligen Zwenkauer Tagebau mit Start und Ziel im Bikodrom (direkt neben dem Freizeitpark Belantis) statt. Es standen 3 verschiedene Distanzen zur Auswahl: 22km (1 Runde), 66 km (3 Runden), 88 km (4 Runden).

Recht kurz entschlossen meldete ich mich noch nach, holte mein Mountainbike für die insgesamt vierte Runde in diesem Jahr aus dem Keller, entfernte die Spinnennetze, ölte die Kette und hoffte, dass die Technik am Rad mitspielt.

Außerdem mit dabei: Marc Bierwirth und Felix Schulze. (mehr …)

Jenaer Rad’n’Roll MTB-Marathon

Dienstag, 29. September 2009

[12] StartaufstellungDie Wolkendecke reißt langsam auf und gibt die ersten Sonnenstrahlen für diesen Tag frei. Nacheinander werden die Starter für die 70-Kilometer-Strecke aufgerufen. „Startnummer 232, André Hopf“, tönt es durch die Lautsprecher. Ich begebe mich in den Startblock, wo bereits die ersten Fahrer mit den Hufen scharren. Noch 5 Minuten bis zum Start …

Das Unterfangen „MTB-Marathon Jena“ begann bereits am Abend zuvor. Gegen 21:00 Uhr sammelte ich Caro ein und gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Jena. Stefan sollte am nächsten Morgen folgen. Caro und ich verbrachten die Nacht in der Wohnung von Stefans Tante, der an dieser Stelle nochmals unser herzlichster Dank gelten soll. (mehr …)

Tour de Kyffhäuser – Das “Revival”

Dienstag, 29. September 2009

DSC02142_aUnd es war Sommer…und ich war…

Ach nein, eigentlich war es schon Ende September, genauer gesagt der 20. September 2009. Aber wie wir es nicht anders verdient hatten, bescherte uns der Sonnengott einen prächtigen Tag, der mit jedem Julitag in Konkurrenz hätte treten können. Temperaturen um die zwanzig Grad schon am Vormittag, sollten unsere letzte längere Ausfahrt zu einem wahren Hochgenuss werden lassen. (mehr …)

RadUnion läuft: 170. Heidelauf

Montag, 28. September 2009

Zwischenablage01Heute war wieder einer der (Wettkampf-) Tage, an denen man vor lauter Veranstaltungen gar nicht weiss, wo man starten soll. Obwohl ich am liebsten den Petersberg-RTF und den MTB-Cup mitgefahren wäre, enschied ich mich für den Start beim Heidelauf. Irgend jemand sollte ja die RadUnions-Fahne hochhalten, wenn unser Junior Karl verletzungsbedingt aussetzen muss.

Als ich viertel Zehn eintraf, zeigt das Thermometer noch nahezu arktische 8,5°C :-\ Genau das richtige für eine Frostbeule wie mich. (mehr …)

MTB Training im Herbst

Dienstag, 15. September 2009

Liebe MTB’ler,

das Mountainbike Training wird ab dem 14.09.2009 um 17:30Uhr beginnen.
So wie in jedem Jahr, beginnt das Training aufgrund der kürzer werdenden Tage eine halbe Stunde eher. Der Treffpunkt bleibt der alte. Am Waldkater (kleiner Brunnen).

Bitte denkt daran, eine gute Beleuchtung am Rad zu haben.

Mit bestem Gruß,

Stefan

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Podium und Titel für Radjunioren

Montag, 07. September 2009

podiumRadJunioren liefern Spitzenleistungen bei den offenen Landesmeisterschaften im Rahmen des Kids-Bike-Cup und holen einen Titel und einen Vize-Landesmeistertitel.

Beim heutigen (Sonntag) Lauf des Kids Bike Cup konnten Marc und Karl wieder ordentlich punkten. Das Rennen war verbunden mit der offenen Landesmeisterschaft Sachsen Anhalt in Leißling. Daher gab es zwei getrennte Wertungen. Im Kids Cup Rennen belegten Marc und Karl auf der anspruchsvollen und ziemlich aufgeweichten, rutschigen Strecke jeweils einen sehr guten dritten Platz und sicherten damit zwei Podiumsplätze für die Radunion. (mehr …)

Vereinsgrillen am 12. im ZWÖ!

Mittwoch, 02. September 2009

Liebe Mitglieder der Radunion,

wie bereits angekündigt, findet am 12.09.2009 unser offizielles Vereinsgrillen statt. Hiermit möchte Euch Euer Vorstand rechtherzlich dazu einladen.

WO: im ZWÖ (Reilstraße 107, 06114 Halle-Saale)
WANN: ab 18:00Uhr (mehr …)



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